30.05.2013: Hinweis auf eine Ausschreibung

Im Rahmen des dlv-Projektes „LandFrauenStimmen für die Zukunft – Faire Einkommensperspektive sichern“ vergibt der dlv einen Forschungsauftrag „Mädchenbilder im Handwerk“ an Forschungseinrichtungen.

 

Bekanntmachung Öffentliche Ausschreibung nach VOL/A

 

Forschungsprojekt „Mädchenbilder – Handwerksrollen: Images und geschlechterspezifische Ansprache in ländlichen Räumen (MäHR). Medienanalysen in verschiedenen ländlichen Kreisen mit einer unterschiedlichen starken Segregation des Ausbildungsmarktes.“

 

1 Auftraggeber

 

Deutscher LandFrauenverband, Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin

 

2 Vergabestelle

 

Deutscher LandFrauenverband

Claire-Waldoff-Straße 7

10117 Berlin

 

Kontaktperson: Karin Wieckhorst

Projektleiterin: „LandFrauenStimmen für die Zukunft – Faire Einkommensperspektive sichern“

 

E-Mail: wieckhorst@landFrauen.info

Tel. 030 - 284492913

Fax: 030 - 284492919

 

3 Angaben zur Leistung

 

a) Art der Leistung: Dienstleistung

 

b) Umfang/Beschreibung der Leistung:

 

Im Rahmen des dlv-Projektes „LandFrauenStimmen für die Zukunft – Faire Einkommensperspektive sichern“ soll eine Studie in einer Forschungseinrichtung bearbeitet werden zum Thema: „Mädchenbilder – Handwerksrollen: Images und geschlechterspezifische Ansprache in ländlichen Räumen (MäHR). Medienanalysen in verschiedenen ländlichen Kreisen mit einer unterschiedlichen starken Segregation des Ausbildungsmarktes.“ Die Forschungseinrichtung ist angehalten, die Medienanalyse in Absprache mit dem dlv in mindestens zwei als ländlich definierten Kreisen durchzuführen. Die Medienanalyse soll in lokalen Tageszeitungen, Broschüren sowie örtlichen Berufsinformationsmaterialien insbesondere der Kammern und Arbeitsagenturen durchgeführt und kann in Absprache mit dem Projektnehmer um eine Analyse der Angebote zur Berufsorientierung an Schulen ergänzt werden. Dabei soll untersucht werden, inwieweit lokale Betriebe für Ausbildungsstellen werben und welche Bilder sie dabei bzw. allgemein in ihrer öffentlichen Darstellung nutzen. Es soll definiert werden, ob ein Zusammenhang zwischen diesen Bildern und dem Mädchenanteil an Ausbildungsstellen im Handwerk festzustellen ist. Rollenstereotypen sollen einerseits in ihrem Einfluss auf den ländlichen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und andererseits im Prozess der Berufsfindung untersucht werden.

 

 

 

c) Ort der Leistung: Beim Auftragnehmer

 

 

 

d) Ausführungsfrist:

 

Der Vertragszeitraum beginnt mit Erhalt des Zuschlages und endet nach Ablauf von 6 Monaten.

 

4 Losaufteilung

 

Die Leistung wird nicht in Lose aufgeteilt.

 

5 Nebenangebote

 

Nebenangebote werden nicht zugelassen.

 

6 Anforderung und Übersendung der Vergabeunterlagen

 

a) Anforderungsfrist: 16. Juni 2013

 

b) Die Vergabeunterlagen können bei der unter Punkt 2 genannten Vergabestelle eingesehen oder angefordert werden. Die Anforderung und Übersendung der Vergabeunterlagen erfolgt nur auf elektronischem Weg. Die E-Mail lautet: wieckhorst@landFrauen.info

 

 

 

Der Versand der Vergabeunterlagen per E-Mail ist kostenfrei.

 

 

 

7 Einreichen der Angebote

 

a) Angebotsfrist: 30. Juni 2013,12:00 Uhr

 

 

 

b) Form: Schriftlich auf dem Postweg oder persönliche Abgabe. Fernschriftliche (Fax) oder elektronische Angebote sind nicht zugelassen.

 

 

 

c) Anschrift: siehe Punkt 2 (Vergabestelle) und Vergabeunterlagen

 

 

 

d) Bindefrist: 17. Juli 2013,12:00 Uhr

 

8 Wesentliche Zahlungsbedingungen/Sicherheitsleistungen

 

Wesentliche Zahlungsbedingungen sind in den Vergabeunterlagen genannt.

 

 

 

Sicherheitsleistungen werden nicht gefordert.

 

9 Mit dem Angebot vorzulegende Unterlagen

 

a) Nachweise über die fachliche Eignung die inhaltliche Auseinandersetzung mit Images, geschlechterspezifische Ansprachen und Medienanalysen:

 

 

Es sind bis zu drei Nachweise über die inhaltliche Auseinandersetzung mit Images, geschlechterspezifische Ansprachen und Medienanalysen zu erbringen, aus denen die fachliche Eignung des Bieters und/oder der im Zuge der Auftragsnahme tätigen Personen ersichtlich wird.

 

 

 

b) Nachweise über die fachliche Eignung in der inhaltlichen Auseinandersetzung mit genderstereotyper Berufsorientierung und Genderforschung:

 

 

Es sind bis zu drei Nachweise zu erbringen, die eine vertiefte Auseinandersetzung des Bieters und/oder der im Zuge der Auftragsnahme tätigen Personen mit Fragen genderstereotyper Berufsorientierung und Genderforschung belegen.

 

 

 

c) Nachweise über die fachliche Eignung in der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Charakteristika ländlicher Räume:

 

 

Es sind bis zu drei Nachweise zu erbringen, die bezeugen, dass der Bieter und/oder die im Zuge der Auftragsnahme tätigen Personen sich inhaltlich bereits mit Aspekten ländlicher Räume, z. B. in Bezug auf Erwerbsmärkte, soziale Milieus oder Mentalitäten, auseinandergesetzt haben.

 

 

 

d) Personenspezifische Qualifikationsbeschreibung des Bieters/der Mitarbeiter des Bieters, die zum Einsatz kommen sollen und seiner/ihrer Infrastruktur. Bei befristeten Anstellungen ist zu garantieren, dass angestellte Mitarbeiter die Bearbeitung vor Ablauf ihres Arbeitsvertrags erfüllen können und qualifikationsangepasst entlohnt werden.

 

 

 

e) Bietergemeinschaften müssen folgende Erklärungen abgeben:

 

· Benennung der Mitglieder einer Bietergemeinschaft

 

· Benennung eines bevollmächtigten Vertreters für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags. Mit ihrer Unterschrift stimmen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft zu, dass das geschäftsführende Mitglied Zahlungen des Auftragsgebers für jedes Mitglied mit befreiender Wirkung annehmen darf und dass alle Mitglied gesamtschuldnerisch für die Erfüllung des Auftrags haften.

 

· Eine Darlegung der jeweiligen Zuständigkeiten der Mitglieder

 

· Eine Erklärung über die Form der geplanten Zusammenarbeit

 

10 Zuschlagskriterien

 

Die Zuschlagskriterien sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

 

11 Sonstiges

 

- Der Bieter unterliegt mit Abgabe seines Angebots den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote nach § 19 VOL/A.

 

- Es gilt ausschließlich deutsches Recht.

 

- Die gesamte Korrespondenz ist in deutscher Sprache abzufassen.