Frauen sind das Rückgrat der bäuerlichen Familienbetriebe

Bäuerinnen- und LandFrauenverbände der sechs deutschsprachigen Länder mit gemeinsamer Resolution zur „Familienbetriebenen Landwirtschaft“ / Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands fordert mehr Rechte für Bäuerinnen

 

Berlin, 19.09.2014 – Die Präsidentinnen und Geschäftsführerinnen der Bäuerinnen- und LandFrauenverbände aus Deutschland, Schweiz, Österreich, Liechtenstein, Südtirol und Luxemburg setzen sich für eine bessere Förderung und Unterstützung der bäuerlichen Familienbetriebe ein – insbesondere der Bäuerinnen. Der bäuerliche Familienbetrieb ist in Deutschland das Modell, das am häufigsten und erfolgreichsten arbeitet und den ländlichen Raum prägt.

Frauen tragen die bäuerlichen Familienbetriebe mit. Bäuerinnen führen eigene Betriebszweige und schaffen innovative und zeitgemäße Einkommensalternativen für den landwirtschaftlichen Betrieb. Und doch findet ihre Bedeutung für die Höfe zu wenig Beachtung.

„Neben langfristiger und transparenter Rahmenbedingungen muss sich die Politik stärker für die Frauen in der Landwirtschaft einsetzen. Eine offizielle Studie sollte erfassen, welchen wichtigen Beitrag die Frauen zur Wertschöpfung der Betriebe leisten. Und wir benötigen weitere gesetzliche Grundlagen, welche die rechtliche Stellung der Frauen, die sich mit ihrer Arbeitskraft und ihrem Sachverstand einbringen, sichert. Wir brauchen eine gezielte Frauenförderung“, forderte Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands, auf dem Treffen der sechs deutschsprachigen Länder in Südtirol.

Die Resolution der Bäuerinnen- und LandFrauenverbände aus Deutschland, Schweiz, Österreich, Liechtenstein, Südtirol und Luxemburg finden Sie bei „Unsere Positionen“ unter www.landfrauen.info