Tolle Fördermöglichkeiten für Frauen im ländlichen Raum

Die „Innovativen Maßnahmen für Frauen im ländlichen Raum“ starten in der neuen Ausgestaltung ab Juni 2015 in die neue Förderperiode. Sie haben eine tolle Idee, mit der Sie gerne Geld verdienen und dabei Berufliches und Familiäres unter einen Hut bringen würden?

Mit dem neu ausgerichteten Förderprogramm "Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum (IMF)" unterstützen das Land Baden-Württemberg und die Europäische Union Sie dabei, Ihre Geschäftsidee erfolgreich umzusetzen.

      

Existenzgründungen oder Unternehmenserweiterung:

 Gefördert werden Kooperationen von Landwirtinnen und Nichtlandwirtinnen oder Nichtlandwirtinnen, die durch ihr Unternehmenskonzept zur Diversifizierung in der Landwirtschaft oder zur Versorgung der ländlichen Bevölkerung beitragen.

 Voraussetzung: Im Unternehmen werden weniger als 10 Arbeitskräfte beschäftigt und weniger als 2,0 Mio. € Jahresumsatz erzielt. Der Unternehmenssitz ist im ländlichen Raum.

 Der Fördersatz beträgt hier 40 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, max. 120.000,- €* Zuschuss.


Qualifizierung/Coaching:

Gefördert werden Träger von Qualifizierungsprojekten, z. B. Bildungsträger wie das Bildungs– und Sozialwerk der Landfrauen e.V.. Gefördert werden maßgeschneiderte Kurse, Workshops und Coachings für Frauen. Der Fördersatz beträgt 80 %* der zuwendungsfähigen Ausgaben und dient der Verringerung der Teilnehmerinnengebühren.

 *Bei positivem Beschluss der Aktionsgruppe ist der Fördersatz in LEADER-Gebieten um 10 % erhöht.

  

Zusammenarbeit in neugegründeten Netzwerkorganisationen:

Gefördert werden neu gegründete Netzwerkorganisationen mit der Rechtsform: gemeinnützige juristische Person des Privatrechts. Kooperationsziel ist die Schaffung von wohnortnahen Arbeitsplätzen für Frauen sowie die Begleitung von Landwirtinnen und Nichtlandwirtinnen, die gemeinsam neue Geschäftsideen entwickeln und umsetzen wollen. Außerdem sollen die Netzwerke zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in den Dörfern beitragen.

 

Fördersätze:

70 % der förderfähigen Personalkosten der Projektkoordinatorin (-innen) und

50 % der förderfähigen Betriebs- und Sachkosten.

Die Förderung wird über einen Zeitraum von vier Jahren gewährt.

Die Antragstellung erfolgt bei dem für den Wohn- oder Geschäftssitz der Antragstellerin/des Trägers zuständigen Regierungspräsidium, Abteilung Landwirtschaft.

  

Quelle: Edelgard Fieß-Heizmann, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

 

Mehr Informationen zu den "Innovativen Maßnahmen für Frauen im ländlichen Raum" finden Sie hier...

  

 

Int. Fachkongress am 16. Oktober 2015

 

Hierzu laden das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und der LandFrauenverband Württemberg-Hohenzollern gemeinsam ein. 

 

 "LAND. FRAUEN. ZUKUNFT - Chancen, Ideen, Projekte" 

 

Unter diesem Titel findet der Kongress von 09.30 bis 13.00 Uhr im Veranstaltungsraum des Restaurants 1881 (OG der Eissporthalle) in Ravensburg statt.

 Jutta Zeisset, Inhaberin des Museumscafé Zeisset in Weisweil/Kaiserstuhl und Unternehmerin des Jahres 2014 wird anhand vieler Beispiele erzählen, wie sie die sozialen Medien (z.B. Facebook oder Twitter) erfolgreich für ihr Unternehmensmarketing nutzt.

 Frau Friederike Blum stellt das mit dem LEADER-Innovationspreis Österreich ausgezeichnete Projekt der-Aktionsgruppe "Verein Zukunft A-Oberinnviertel Mattigtal" „drehscheibe.frauen.integration - Migrantinnen in unserer Region" vor.

 Auch über die neuen Fördermöglichkeiten des Programms "Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum" können sich die Teilnehmerinnen informieren.

 Das ausführliche Tagungsprogramm ist ab Juli 2015 auf dieser Homepage und beim Ministeriums abrufbar. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Besuch vom „Tag der LandFrau“ auf der Oberschwabenschau.