Lehrfahrt nach Oberschwaben

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich die Tuttlinger LandFrauen Anfang Mai auf den Weg in das schöne Oberschwaben, wo sie in Waldburg vor der Adrian Manufaktur bereits erwartet wurden. Hier erhielten die Teilnehmerinnen bei einer Führung durch die Erlebniswelt der Adrian Manufaktur interessante Einblicke in die Herstellung von fruchtigen Säften und Apfelwein, bis zur Entwicklung zum besonderen Apfel-Balsam-Essig. Bei einem 4-D-Film konnten die Frauen den Duft von Streuobstwiesen riechen, beeindruckende Bilder Oberschwabens sehen, den Wind spüren und mit allen Sinnen erfahren, wie die besten regionalen Rohstoffe zu den zahlreichen Produkten der Adrian Manufaktur werden. Kleine Kostproben an verschiedenen Stationen durften dabei nicht fehlen, Höhepunkt war dabei die Probierstation im beeindruckenden Gewölbekeller. Den Nachmittag verbrachten die LandFrauen auf dem Höchsten, wo die Fernsicht den Blick auf den Bodensee und das wunderschöne Alpenpanomara freigab und für eine ganz besondere, ehrfürchtige Stimmung sorgte. 

Fotos: LandFrauenverband Tuttlingen


Frauenfrühstück KreislandFrauen Tuttlingen

Ich habe gedacht, Du hast gedacht – gute Beziehungen entstehen durch gelungene Kommunikation

Rund 70 Frauen besuchten das alljährlich stattfindende Frauenfrühstück der KreislandFrauen Tuttlingen in der Festhalle Rietheim. Nach der Stärkung am reichhaltigen Buffet mit regionalen Produkten sprach Frau Rita Reichenbach-Lachenmann zum Thema „Ich habe gedacht, Du hast gedacht – gute Beziehungen entstehen durch gelungene Kommunikation“. Grundlage dazu sind die verbalen Worte, der Tonfall und die Körpersprache. Entscheidend ist jedoch nicht was der andere sagt, sondern was und wie es gehört wird! Menschen sind auf Empfindlichkeiten gestimmt und so wird schnell etwas als Kritik oder gar Vorwurf gehört. Missverständnisse sind da kaum vermeidbar.

Anhand vieler praktischer Beispiele zeigte Frau Reichenbach-Lachenmann wie ein gelungenes Gespräch geführt werden kann. Dabei ist es wichtig, einen geeigneten Zeitpunkt auszuwählen, seinem Gegenüber einen Blick zu schenken und ihn als Zeichen der Wertschätzung aussprechen zu lassen. Aktives Zuhören und Interesse anhand von Rückfragen ermöglichen es, die Perspektive des anderen einzunehmen und zu verstehen. Gespräche mit einer kurzen Zusammenfassung abzuschließen, stellt sicher, dass alle Beteiligten dasselbe gehört haben.

Es ist es wichtig, präzise und konkrete Aussagen zu formulieren und mit ICH-Botschaften zu zeigen, dass die Verantwortung für diese Meinung oder Aussage übernommen wird. Worte wie „typisch“, „immer“ und „nie“ werden meist als Vorwurf wahrgenommen und verschärfen kritische Situationen. Oft fällt es schwer, innere Bedürfnisse zu äußern und gerade Frauen nutzen oftmals versteckte Botschaften und sind enttäuscht, wenn ihre Wünsche nicht erfüllt werden. Frau Reichenbach-Lachenmann ermutigte die Frauen, ihre Bedürfnisse zu äußern, auch wenn dies vielleicht nicht sofort auf Zustimmung trifft. Seine eigene Persönlichkeit zu reflektieren hilft dabei, den eigenen Beitrag und die eigene Verantwortung in einer Beziehung zu erkennen.

Abschließend legte sie den Frauen die Goldene Regel ans Herz „Mensch, behandle den anderen so, wie Du selbst behandelt werden möchtest“. Denn jeder Mensch benötigt Lob, Anerkennung, Ermutigung und Wertschätzung!

Als Dank für ihren spannenden und kurzweiligen Vortrag erhielt Frau Reichenbach-Lachenmann viel Applaus und ein Präsent aus dem Trossinger Nudelhaus.

Fotos: LandFrauenverband Tuttlingen


Wilde Deko für den Garten - Kreatives aus Reisig, Rinde & Co.

Passend zum Frühlingsanfang trafen sich unsere Teilnehmerinnen auf dem Bihrenberghof in Frittlingen, um mit Floristin Christine Benne ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Frau Benne erklärte zuerst die Grundlagen zur Binde- und Flechttechnik für Reisig und Weiden und anschließend durften sich alle selbst an die Arbeit machen. Fleißig schnitten, wanden und banden die Frauen die Materialien aus der Natur und so entstanden individuelle Kränze, Herzen oder Körbe, die noch dekoriert und bepflanzt werden konnten.

Fotos: LandFrauenverband Tuttlingen


Kurs "Internationale Küche - Italien und Spanien"

Die Teilnehmerinnen des Kurses "Internationale Küche - Italien und Spanien" haben unter der Leitung von Hauswirtschaftsleiterin Frau Furrer einmal über den Tellerrand hinaus geschaut! In Kleingruppen wurde nach Rezept geschnippelt, gewürzt und gekocht, sodass am Schluss eine beachtliche Anzahl unterschiedlicher Gerichte aus der iberischen Küche auf dem Tisch stand, die allesamt als sehr lecker beurteilt wurden. Sicher fand das eine oder andere Gericht auch den Weg auf den Speisezettel zuhause!

Fotos: LandFrauenverband Tuttlingen


Zweitägiges Seminar in Bad Waldsee: Arbeiten für eine gute Zukunft unseres Verbandes!

Fotos: LandFrauenverband Tuttlingen


Erfolgreiche Veranstaltung "Fit im Kopf bis ins hohe Alter - Merktechniken"

 

Frau Austria gab unseren kleinen grauen Zellen im Rahmen der Veranstaltung "Fit im Kopf bis ins hohe Alter" an diesem Nachmittag neuen Schwung und trainierte und motivierte junge und ältere Frauen aus unserem Kreisverband, über kreative Merktechniken fit im Kopf zu bleiben. Vielen Dank für dieses gut besuchte und spannende Seminar!


Neujahrsempfang am 13.01.2019

Beim Neujahrsempfang am 13. Januar 2019 wurde Frau Renate Benne als stellv. Kreisvorsitzende verabschiedet und geehrt. Herzlichen Dank ging an Frau Karola Maier nach mehr als 25 Jahren als Leiterin des Südwestmesse-Stands der Tuttlinger LandFrauen. 

 

Die AcaBellas aus Schömberg unterhielten uns aufs Beste am Nachmittag und waren wirklich ein Ohren- und Augenschmaus.


Junge-LandFrauen-Treff

Der nächste Junge-LandFrauen-Treff findet am Mittwoch, 13.02.2019 statt.

Thema: Neue Wanddeko für die Wohnung.

Referentin: Isabel Hess, Danzigerstr.41, 78549 Spaichingen

Nähere Infos und eine Anmeldung ist nötig bei Tel: 0179 4248469 oder Tel: 07425 32218


Workshop „Edle Papiertütensterne zur Adventsdekoration“

15. November 2018 - Voller Tatendrang und mit Scheren ausgestattet, machten sich die Teilnehmerinnen bei sonnigem Herbstwetter in Deilingen daran, kunstvolle Sterne aus Papiertüten für den Advent zu basteln. Nach einer kurzen Einführung konnten sich die Frauen zwischen verschiedenen Sternvorlagen entscheiden, anschließend wurde fleißig gezeichnet, geschnitten und geklebt. Es blieb kaum Zeit für eine kleine Kaffeepause und so konnte schließlich jede LandFrau 2-3 individuelle Papiertütensterne gestalten. Die vielen großen und kleinen Sterne hängen inzwischen bestimmt schon in den Häusern und zaubern Adventsstimmung.

Fotos: LandFrauenverband Tuttlingen


Betriebsbesichtigung Steinmetzbetrieb Christian Teufel GmbH Natursteine

5. November 2018 - Viele interessierte Tuttlinger LandFrauen fanden sich zur Betriebsbesichtigung beim Christian Teufel Sohn GmbH Natursteine ein. Der Familienbetrieb befindet sich in der 4. Generation und fertigt aus Naturstein  Arbeitsplatten, z.B. für die Küche und Platten für den gehobenen Innenausbau. Firmeninhaber Thomas Teufel begrüsste die Frauen und zur Einführung gab es ein Video über die Firmengeschichte. Eindrucksvoll erfuhren die Frauen anschließend von Patrick Teufel, Sohn des Firmeninhabers, wie der Stein in den Steinbrüchen gewonnen, mit Spezialgeräten in riesige Platten geschnitten und schließlich zu den steinverarbeitenden Betrieben transportiert wird. Es folgten anschauliche Informationen über die verschiedenen Steinarten, ihren Eigenschaften und den Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen Steinplatten. Bei der Führung durch die Produktionshalle konnten die Teilnehmerinnen live miterleben, wie Steinplatten von modernen CNC-Maschinen und mittels Wasserstrahltechnik geschnitten und in Form gebracht werden. Die vielen Fragen der Frauen wurden professionell und sehr verständlich beantwortet. Zum Abschluss spendierte die Firma Teufel zur Freude aller noch Gertränke, Kaffee und Zopfbrot. 

Fotos: LandFrauenverband Tuttlingen


Absage des Vortrags am 19.10.2018

Der geplante Vortrag des Imkermeisters Rainer Krüger "Heilwerte aus dem Bienenvolk" am 19.10.2018 um 20:00Uhr in Seitingen-Oberflacht muss leider abgesagt werden. Wir werden diesen sicherlich sehr interessanten Vortrag jedoch zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.


Impulsseminar mit Elke Pelz-Thaller

Krise in der Landwirtschaft-na und? ….wie sie schwierige Zeiten kraftvoll meistern und das Blatt wenden können….

So lautete der Titel des Impulsseminars am Freitagabend.

Die„Mentalbäuerin“ Elke Pelz-Thaller war auf Einladung des Tuttlinger Landfrauenverbandes und des Bauernverbandes Rottweil-Tuttlingen nach Seitingen- Oberflacht gekommen.

Die Referentin ist  Bäuerin, Trainerin und Coach, und kommt so durch ihre Arbeit in viele Länder der Europäischen Union. Sie eröffnete Ihren Vortrag mit den Worten: „Die ganze Welt weiß,  unter welch hohen Standards die deutschen Bauern Premium Nahrungsmittel produzieren. Auch um die hervor- ragende fachliche Ausbildung in Deutschland, die nicht nur in der Landwirtschaft sondern auch in anderen Berufen statt findet, beneiden uns die umliegenden Länder“.

„Warum haben jedoch so viele Menschen in Deutschland das Vertrauen in die Landwirtschaft verloren?“ fragte die Referentin die anwesenden Zuhörer, die zu 95% aus Landwirtinnen und Landwirten bestand, „liegt es vielleicht daran, dass die Menschen hierzulande nicht mehr wissen wie Land-be-wirtschaftung geht?“

Sie blickte zurück in ihre eigene Vergangenheit und stellte fest: „Vor 40-50 Jahren hatten wir in Deutschland noch andere Strukturen. Viele Bauernhöfe lagen inmitten der Städte und Dörfer. Oftmals waren in den kleinen Ställen nicht mehr als 4 bis 5 Kühe, ein paar Kälber, und 2 bis 3 Schweine und im dahinter liegenden Garten kratzen ein paar Hühner. Viele Menschen waren noch geprägt von den Zeiten des Hungers und der Not während und nach der Zeit des 2. Weltkriegs. Die Bäuerin und der Bauer waren eine tragende Säule bei der Ernährung der Bevölkerung in den Städten und Dörfern. Die Nachbarn und Anwohner konnten Ihre Grundnahrungsmittel direkt bei Ihrem Nachbarn, dem Bauern einkaufen. Oft halfen sie während der Heu und Kartoffelernte auf den Feldern mit, da die Futtererntemaschinen wie wir sie heute kennen nicht vorhanden waren, wodurch noch viel Handarbeit auch auf dem Feld notwendig war. Sie waren durch diese Kontakte täglich mit der Arbeit „ihres Bauern“ vertraut. Die Kommunikation fand täglich statt, und dadurch war jeder mit den Sorgen und Nöten des Anderen vertraut.

Durch die Schaffung von gut bezahlten Arbeitsplätzen in der Industrie und im Gewerbe hörten viele kleine Bauern in den 60er und 70er Jahren auf. Die Landwirte, die in ihrem Beruf weiterarbeiten wollten, sind in die Randgebiete der Städte und Dörfer ausgesiedelt.

„Was dabei mit dem Generationswechsel auf der Strecke geblieben ist“, so die Referentin, „ist die Kommunikation mit den Menschen über das Leben und Arbeiten und damit auch die Weiterentwicklung in der Landwirtschaft“.

Dass wir in Deutschland und den umliegenden Ländern mit Nahrungsmittel bestens versorgt sind, haben wir dem Fleiß und dem Können der Landwirte zu verdanken. Dies wird jedoch so in vielen Medien nicht kommuniziert.

Weltweit sind wir Deutschen zwar Spitzenreiter in der Qualität der fachlichen Ausbildung in der Landwirtschaft, allerdings sind die Bereiche Kundenkommunikation und Marketing bisher nicht Unterrichtsfach. Zum Vergleich: in Österreich und in Luxemburg werden für diese Bereiche 300 bis 400 Unterrichtsstunden angesetzt. In diesen Ländern ist die Bevölkerung bereit für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse einen höheren  Preis zu bezahlen als hier. Nirgendwo sind die Lebensmittel billiger als in Deutschland. Dies hat zur folge, dass Landwirte hierzulande nicht mehr kostendeckend produzieren können.

Doch wie können die Landwirte selbst etwas ändern an Ihrer Situation?

Frau Elke Pelz-Thaller vermittelt in Ihren Seminaren und Workshops nicht nur Landwirten , sondern auch Führungskräften aus der freien Wirtschaft d a s Handwerkszeug  für eine konstruktive Kommunikation, auch mit der Zielsetzung für die eigenen Produkte langfristig eine höhere Wertschöpfung zu erreichen. Sie appellierte an ihre aufmerksamen Zuhörer: “Kommen sie heraus aus der Vorstellung, nichts verändern zu können“.

Die größte Herausforderung in der Kommunikation mit unseren Mitmenschen ist es, im Gespräch in einen wertefreien Dialog zu kommen, nur so können gegenseitige Wissensdefizite respektvoll geklärt werden: „Wenn jemand weiß, was der andere leistet, findet Wertschätzung statt“, so die Aussage der „Mentalbäuerin“.

Eine ganz wichtige Vorraussetzung für den positiven Umgang mit sich selbst und mit anderen ist es, erst einmal für sich selber eine gute Wertschätzung zu finden!

Mit viel Humor, schauspielerischem Talent und der Einbeziehung einzelner Teilnehmer demonstrierte sie anschaulich, wie durch verschiedene Arten der Kommunikation ein für sich selbst positives Ergebnis im Gespräch erreicht werden kann. Außerdem zeigte sie auch, wie jeder für sich, zuhause,  durch einfache Übungen im Alltag wieder in eine positive Energie kommen kann.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend, an dem viel gelacht wurde und,  der trotzdem viele Teilnehmer  zum Nachdenken und sicherlich auch zum Umdenken angeregt hat.


Mit Kräutern in den Frühling

Während sich das Wetter noch im Wintermodus befand, durften sich 14 Landfrauen bei einem Kochkurs mit Kräutern auf den Frühling einstimmen. Hauswirtschaftsleiterin Angelika Furrer hatte Ihren Workshop wieder perfekt vorbereitet und für jede Teilnehmerin ein Rezeptheft bereitgestellt. Aus einer breiten Auswahl an frühlingshaften Gerichten durften die Frauen, in Zweiergruppen eingeteilt, die Rezepte aussuchen und unter den aufmerksamen Augen der Kursleiterin nachkochen. In der Schulküche wurde fleissig geschnitten, gerührt und gebrutzelt und auch die jüngste Teilnehmerin mit 12 Jahren war voller Eifer dabei. Neben aller Arbeit blieb genügend Zeit, den anderen über die Schulter zu schauen und sich auszutauschen.

Die so entstandene, leckere Speisenvielfalt wurde nach der erfolgreicher Küchenarbeit von den Teilnehmerinnen intensiv begutachtet und diskutiert. Angefangen von außergewöhnlichen Kräutersuppen über knackige Salatvariationen, bunten Fleischgerichten und süßem Dessert durfte von Allem am Ende probiert werden. Ein geschichteter Vitaminsmoothie und luftiges Kräutergebäck rundeten den Abend ab. 


Herbstlehrfahrt mit Besichtigung der Alb-Gold Teigwaren GmbH und Lagerhaus Dapfen


Herbsttreffen der "Jungen LandFrauen"

Seit einem Jahr haben sich die Treffen der „Jungen LandFrauen“ für jüngere Frauen aus unserer Region etabliert. Beim diesjährigen Herbsttreffen kamen bei Familie Mink auf dem Bertholdshof in Oberflacht 13 Frauen teilweise mit ihren kleinen Kindern zusammen. Während die Kinder in Sichtweite gut betreut wurden, konnten sich die Frauen auf den Vortrag konzentrieren.

Zum Thema „Krafträuber“ führte Esther Messner Situationen, Menschentypen und Erlebnisse auf, die uns unsere Lebensenergie und unseren „Schwung“ regelrecht „aussaugen“. Manche Menschen verhalten sich sogar gewohnheitsmäßig als Energievampire und nutzen unsere Kraft für ihren Vorteil. Wie man solches Verhalten bemerken und auf eine konstruktive Art abstellen kann, wann auch professionelle Hilfe nötig wird und wie wir immer wieder positive Energie schöpfen können waren Inhalte des Vortrags.

Sowohl Frauen, die regelmäßig dabei sind als auch neue Gesichter kamen in der sich anschließenden Austauschrunde miteinander ins Gespräch.

Die nächsten Treffen werden im neuen Jahr voraussichtlich im Januar und März stattfinden, alle interessierten Frauen sind dazu herzlich eingeladen. Informationen bei Hanna Mink (Tel:0179 4248469) und Esther Messner (hirschweidenhof@t-online.de)


Partnerschaftstreffen der LandFrauen

Acht Vertreterinnen der LandFrauen aus Bex machten am letzten Septemberwochenende in der Region halt und besuchten den befreundeten KreislandFrauenverein Tuttlingen.

Die Bexer LandFrauen nahmen ihren Jahresausflug zum Anlaß, um die bereits seit mehreren Jahren bestehende Freundschaft mit dem hiesigen Partnerverein zu pflegen. Während in der Region um Bex vor allem der Weinbau zum Haupterwerbszweig der Landwirtschaft gehört und die Traubenernte dort schon abgeschlossen war, befanden sich die Landwirte im Kreis Tuttlingen noch in einer heißen Phase der Gras- und Maisernte. Trotz Hochsaison auf den Betrieben ließen es sich hiesige Landwirtinnen nicht nehmen, ihre Vereinskolleginnen willkommen zu heißen. Sowohl bei den Bexer wie auch bei den Tuttlinger LandFrauen sind viele Mitgliederinnen „Nicht-Landwirtinnen“, so dass sich zu diesem Partnerschaftstreffen zahlreiche Frauen einfanden, um alte Bekannte wiederzusehen.

Die Vertreterinnen der beiden Vereine trafen sich schliesslich zu einem gemeinsamen Mittagessen mit spontanem Sektempfang im Gasthaus Schuhfranz.

Seit dem letzten gemeinsamen Treffen waren bereits drei Jahre vergangen, so daß der Gesprächsfaden kaum abreißen wollte. Berichte über das Leben und die aktuelle Situation der Regionen und der beiden Vereine wechselten sich mit dem Austausch persönlicher Geschichten ab. Sprachliche Barrieren wurden gestikulierend weggelacht und die Verständigung klappte ohne grössere Schwierigkeiten und mit weiblichem Instinkt.

Zum Abschluss überreichten die LandFrauen aus Bex ihren Vereinskolleginnen einen reich bestückten Geschenkkorb und eine Kiste voll leckerer Weintrauben. 


Aufbau der Gummistiefel auf der Gartenschau   in Bad Herrenalb


LandFrauen besichtigen Gärtnerei Arnulf Hosch

Arnulf und Sybille Hosch begrüßten 18 interessierte LandFrauen am 03.05.2017 in ihrer Gärtnerei in der Neuhauser Str. 160. In einer detaillierten Betriebsführung überzeugten sich die Teilnehmerinnen davon, dass es sich hierbei noch um einen der wenigen Gärtner mit einer eigenen Produktion handelt. Die Pflanzen werden mit viel Aufwand vorgezogen, umgetopft und gepflegt, bis diese verkaufsfertig im Laden stehen. Hierbei wird sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, so erfolgt z.B. die Bewässerung mit Regenwasser vom eigenen Betriebsgelände. Ebenso wurde über die Erfahrungen berichtet, wie mit dem Einsatz von Nützlingen, weitgehend auf Pflanzenschutzmittel verzichtet werden kann. 

Zudem ist die Gärtnerei Hosch auch auf die Bepflanzung und Pflege von Gräbern spezialisiert. Ebenso werden Gartenpflegearbeiten übernommen und öffentliche Gartenanlagen bepflanzt. 

Im zweiten Teil des Abends gab es viele nützliche Erklärungen und Informationen über die richtige Bepflanzung von Blumenkübeln. Neben der richtigen, hochwertigen Erde sind z.B. die passende Gefäßgröße und Drainage nicht zu vernachlässigen.

Zum Abschluss überraschte Frau Hosch mit leckeren Dips und Gemüsesticks und jede LandFrau durfte eine Kräuterpflanze als Gastgeschenk mit nach Hause nehmen.

 


Lehrfahrt am 26. April 2017

Bei Schnee und winterlichen Temperaturen begann unsere Lehrfahrt in Richtung Sulz. Nach einer Brezel und Sekt während der Busfahrt haben wir auch schon das erste Ziel, den Büffelhof Steinwand in Dürrenmettstetten erreicht. Betriebsleiter Michael Steinwand erwartete uns bereits und führte uns in den neuen Stall. In seinen interessanten Ausführungen haben wir viele Details über die Wasserbüffel und deren Haltung am Rande des Schwarzwaldes gehört.  Die gewonnene Büffelmilch mit einem Fettgehalt von 8% wird von Herrn Steinwand in der eigenen Hofmolkerei zu Joghurt, Frischkäse und Käse verarbeitet und über Käseläden und Märkte vermarktet. Vom Geschmack der Büffelmilch und deren Erzeugnisse konnten wir uns bei der Verkostung auf dem Hof selbst überzeugen. Hierzu wurde auch Büffelwurst gereicht, da auch das Fleisch selbst vermarktet wird. Gestärkt fuhren wir weiter zu Frau Haag-Dietz, die sich selbst auch als „Frau Wolle“ bezeichnet und unter gleichem Namen Ihre Schafwollprodukte vermarktet. Nach einem Sektempfang haben wir die umfassende Angebotspalette dieser Produkte kennengelernt.  Ebenso hat Frau Wolle uns über die Wollgewinnung und die richtige Pflege berichtet und die zahlreichen Fragen beantwortet. Zur Demonstration führte sie uns das Spinnen an einem Spinnrad und der Herstellung eines Wollunterbettes vor. Nachdem die Gelegenheit zum Einkaufen genutzt wurde, machten wir uns auf zum Cafébesuch im Wasserschloss Glatt. Bei Kaffee und Kuchen gab es die Gelegenheit zum regen Austausch und gemütlichen Abschluss.


Filmabend auf dem Bihrenberghof

Fast dreißig Frauen fanden sich in der beheizten „Filmscheune“ auf dem Bihrenberghof zu einem besonderen Abend ein. Nach der Begrüßung mit Sekt und leckeren Häppchen machten sie es sich auf Stühlen und Strohballen bequem.  Die große Leinwand und das frisch zubereitete Popcorn ließen sofort Kinostimmung aufkommen. Der französische Film „Verstehen Sie die Béliers“ widmet sich dem Findungsprozess einer Jugendlichen, der Frage, wann und wie Eltern ihre Kinder loslassen können und erzählt von den Auswirkungen des Erwachsenwerdens auf das Familienleben. Um das Ganze noch vielschichtiger zu gestalten, handelt es sich um eine taubstumme, aufgeschlossene und umtriebige Familie, in der die jugendliche Tochter, als Einzige hörend und sprechend, die Verbindung zur ach so „normalen“ Gesellschaft ist. Der Film schafft es, dieses Spannungsfeld mit der Situationskomik, die das Leben bietet, die wir aber so oft übersehen, aufzulockern. Die Zuschauerinnen fanden sich so in vielen Szenen des Films wieder, sei es als Mutter, als Tochter oder auch als Partnerin. Es konnte herzhaft gelacht werden und am Ende waren aber alle berührt. Hierzu hat sicherlich die familiäre Atmosphäre und der landwirtschaftliche Charakter der „Filmscheune“ beigetragen.

„Wie im Kino, nur schöner und persönlicher“ war die einhellige Meinung der LandFrauen.


Frühstück der LandFrauen

Das Frauenfrühstück der LandFrauen im Kreis Tuttlingen fand am 1. April 2017 in Rietheim in der Gemeindehalle statt. Das Frühstück - lecker, vielfältig, regional und fair, die Vortragsrednerin Tanja Köhler- herzlich, authentisch und ebenfalls aus der Region, das passte gut zusammen.

Tanja Köhler sprach zum Thema "Veränderung" und was wir dazu brauchen um Veränderungen in unserem Leben tatsächlich auch umzusetzen. Ihr Buch "Das Jahr, als ich anfing, Dudelsack zu spielen" welches dieses Thema noch ausführlicher erklärt, konnte im Anschluß handsigniert käuflich erworben werden. Und wirklich - sie hatte auch ihren Dudelsack dabei und spielte uns ein Ständchen! Als Gruß und Dank erhielt sie neben einer österlichen Blumenschale eine Schnuppermitgliedschaft im KreislandFrauenverband Tuttlingen!


Landfrauen besichtigen Hirsch-Brauerei Wurmlingen

Bei der Bierprobe haben sich 26 LandFrauen und  LandMänner am 10.03.17 in der Hirsch-Brauerei in Wurmlingen von den verschiedenen Geschmacksrichtungen des Biers überzeugen können.  Nach einer kulinarischen Stärkung hat uns Herr Clarke in die Braukunst eingeweiht und durch die Brauerei geführt. In einem interessanten und lebendigen Rundgang wurde uns Einblick in die beeindruckende Abfülltechnik und die dahinter stehende Logistik gewährt. Zuletzt wurde der Bierkeller besichtigt, wo wir nochmals mit einem frisch gezapften Pils angestoßen haben. Abgerundet wurde der Abend mit einem gemütlichen Ausklang in der Brauereigaststätte.


Junge LandFrauen-Treff am 26.01.17

Zum Thema "Freiräume"trafen sich 13 Frauen um sich über das Thema auszutauschen und untereinander Kontakte zu knüpfen und sich kennenzulernen.

 

Beim Thema "Freiräume " beleuchteten wir zuerst die Sondersituation auf den Höfen, denn durch die Ballung von Arbeit, Familie, Hobby & Leidenschaft und unter dem Einfluss von der Abhängigkeit vom Wetter und den finanziellen Rahmenbedingungen entsteht oft eine Komplexität, die zeitweise dazu führen kann, dass wir uns unserer Freiräume beraubt oder eingeengt fühlen. Andererseits bieten landwirtschaftliche Betriebe auch eine große Vielfalt an Entfaltungsmöglichkeiten.

Manchmal sind wir es aber auch selbst, die sich durch Gewohnheiten oder falsche "Glaubenssätze" keine Freiräume zugestehen wollen. So überlegten wir, was uns stärken kann, wieder oder erstmals wohltuende Freiräume einzunehmen oder zu schaffen: Unterstützer suchen oder Absprachen treffen, geeignete Zeitfenster nutzen, bewusste Erholung nach stressigen Phasen, konkret tägliche, wöchentliche oder jährliche Freiräume planen...

Im Gespräch miteinander ergänzten die Frauen das Gehörte durch eigene Erfahrungen.


Gesichtsmassage

Die Physiotherapeutin Frau Elke Thimm erklärte in einer Abendveranstaltung die Wirkung und Vorgehensweise bei der energetischen Gesichtsmassage. Anschließend konnten es die teilnehmenden Frauen direkt ausprobieren. Es war eine sehr wohltuende und entspannende Art der Massage.


Minister

 

Bei der Versammlung der Kreisbauernverbände Tuttlingen und Rottweil sprach Minister Hauk.  Die Vizepräsidentin Renate Benne und Kreisvorsitzende Esther Messner konnten ihn noch für ein kurzes Gespräch und Foto gewinnen.