Weihnachtsgebäck: Terrassenplätzchen und Gelee-Ringe

Teig (Achtung, 2h Kühlzeit!):

300 g Mehl

300 g gemahlene Haselnüsse

150 g Zucker

1 Vanilleschote

300 g kalte Butter

2 Eier

Johannisbeergelee

Puderzucker zum Bestäuben

 

1. Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, gemahlene Haselnüsse und Zucker in einer Schüssel mischen. Vanilleschote längs aufschlitzen, Vanillemark auskratzen und ebenfalls zur Zucker-Haselnuss-Mischung geben. Diese Mischung zum Mehl geben, Mulde in die Mitte eindrücken. Eier in die Mulde geben, kalte Butterstückchen auf dem Rand verteilen, alles mit möglichst kalten Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Teig anschließend mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

 

2. Nach der Ruhezeit den Teig ca. 0,3-0,5 cm dünn ausrollen. Für die Terrassen von einer Ausstechform (z. B. Kreise, Herzen, Sterne etc.) jeweils zwei oder drei unterschiedliche große Versionen ausstechen, für die Geleeringe jeweils Kreise und die entsprechende Anzahl Kreise mit Loch in der Mitte ausstechen. Die Plätzchen bei 200 Grad ca. 10 Minuten backen, herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

 

3. Johannisbeergelee in einem Topf unter Rühren leicht erwärmen. Für die Terrassen die jeweils oberen Formen von unten mit Gelee bestreichen und auf die nächstgrößere Form setzen, für die Ringe den unteren Kreis mit Gelee bestreichen und den Ring draufsetzen. Alles mit Puderzucker bestreuen und trocknen lassen. 


Weihnachtsgebäck: Kaffee-Plätzchen

Teig:

200 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

100 g Zucker

50 g brauner Zucker

1 EL Instant-Kaffee

125 g Kokosflocken

150 g Butter oder Margarine

1 Ei

 

Deko:

1 Eiweiß

3 EL Puderzucker

ca. 150 g Mokkabohnen

 

1. Mehl, Backpulver, Zucker, braunen Zucker, Instant-Kaffee und Kokosflocken mischen. Butter und Ei mit den trockenen Zutaten verkneten.

 

2. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Kugeln von ca. 1 cm Durchmesser formen, flach

drücken und auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Backblech setzen, mit dem Stiel eines Kochlöffels eine kleine Vertiefung eindrücken.

 

3. Plätzchen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 20 bis 25 Minuten backen. Herausnehmen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

 

4. Für die Dekoration 1 Eiweiß steif schlagen, 3 EL Puderzucker unter ständigem Rühren zugeben.

Jeweils einen kleinen Klecks Eiweißmasse auf ein Plätzchen geben und 1 Mokkabohne daraufsetzen, leicht andrücken. Eiweißmasse trocknen lassen und die Plätzchen erst dann in einer Dose lagern.

 


Weihnachtsgebäck: Aprikosenherzen

Teig: (Achtung, 1h Kühlzeit!)
250 g Mehl
150 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
150 g Butter oder Margarine

 

Füllung und Deko:
ca. 200 g Zartbitter-Kuvertüre
Walnusshälften
Aprikosenmarmelade (am besten ohne Stücke)

 

1. Mehl auf die Arbeitsfläche zu einem kleinen „Berg“ sieben, Mulde hineindrücken, Zucker, Salz und Ei in die Mulde geben. Butter in Stücken auf dem Mehlberg verteilen, alles zügig zu einem Mürbteig zusammenkneten und zu einer großen Kugel formen. Teig für ca. 1 Stunde in Frischhaltefolie eingewickelt in den Kühlschrank stellen.

 

2. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze bzw. ca. 180 Grad Umluft vorheizen. Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf bemehlter Arbeitsfläche durchkneten und ca. 0,3-0,5 cm dünn ausrollen (je nach Geschmack). Herzen ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für ca. 10-15 Minuten in den Ofen schieben. Je dünner der Teig desto kürzer die Backzeit – spätestens wenn die Plätzchen am Rand leicht braun werden, müssen sie herausgeholt werden (am besten herausnehmen, wenn die dünnsten Plätzchen am Rand braun werden und die dickeren noch hell sind). Achtung: Die Plätzchen werden gegen Ende der Garzeit sehr sehr schnell braun, immer ein Auge darauf haben!

 

3. Plätzchen herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Die Hälfte der abgekühlten Plätzchenherzen mit Kuvertüre bestreichen, direkt je eine Walnusshälfte aufsetzen, Kuvertüre hart werden lassen.

 

4. Aprikosenmarmelade in einem Topf auf niedriger Stufe kurz erwärmen, sodass sie etwas flüssig wird. Restliche Plätzchen mit der Marmelade bestreichen und sofort ein Schokoherz daraufsetzen, ganz leicht andrücken. Gefüllte Herzen fest werden lassen, anschließend in einer Dose lagern. Direkt nach dem Backen sind die Plätzchen noch knusprig, sie werden mürber je länger sie in der Dose gelagert werden.

 

Viel Spaß beim Nachbacken!


Gebrannte Mandeln

Ihr braucht dafür:

200 g Mandeln

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

100 ml Wasser

 

Wasser und Zucker in einer Pfanne zum Kochen bringen. Mandeln so lange unterrühren, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Die Mandeln werden dann weiß. Jetzt noch kurz so lange rühren, bis sie wieder glänzen (Vorsicht, manchmal können Mandeln aus der Pfanne hüpfen!). Die Mandeln auf ein mit Backpapier ausgelegten Blech geben, voneinander trennen und auskühlen lassen.


LandFrauenrezepte

Saftiges Kartoffelbrot aus Leuters Backstube

für 1 Brot a 750 g

 

800 g gekochte Kartoffeln

150 g Weizenmehl Typ 812

75 g Dinkelmehl Typ 1050

25 g Roggenmehl Typ 1150

1/2 Würfel Hefe

1 TL Salz

Brotgewürz nach Geschmack

25 ml Buttermilch

 

Zubereitung:

Gekochte Kartoffeln schälen und fein reiben. Das Mehl in die Teigknetmaschine geben, aus etwas warmem Wasser und der Hefe einen Vorteig herstellen. Diesen etwa eine halbe Stunde ruhen lassen. Danach die restlichen Zutaten dazugeben und 12-15 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig etwa 1,5 Stunden gehen lassen. Den Teig in eine gefettete, bemehlte

Kastenform geben und nochmals 15 Minuten gehen lassen.

 

Backen bei 250°C Umluft, nach 40 Minuten den Ofen auf 180°C zurückschalten und weitere 30 Minuten backen.

 

Tipp: Sie können die Kartoffeln auch schon am Tag vorher kochen. Statt des Mehls können

Sie auch Sonnenblumenkörner auf den Boden der Form streuen.


Käsefondue vom Altschulzenhof

Für 4 Personen

1 Knoblauchzehe

300 g gereifter Albkäse

300 g Lautertaler

300 ml trockenen Weißwein

3 TL Speisestärke

60 ml Kirschwasser

500 g große Brotwürfel (Weiß-und Bauernbrot)

Wenn verfügbar frische Champignons (die Besten gibt’s bei der Pilzzucht Geiselhart)

 

Zubereitung:

Eine Steingutkasserolle gut mit der halbierten Knoblauchzehe ausreiben. Den Käse nicht zu fein raspeln. Den Wein in die Kasserolle gießen, auf den Herd stellen und erwärmen. Nach und nach Käse zugeben dabei ständig mit einem Holzlöffel in Form einer Acht rühren. Den Käse bei milder Hitze schmelzen lassen, dann zum Kochen bringen. Die Speisestärke mit dem Kirschwasser verrühren, zu der Käsemasse geben und rühren bis sich alles zu einer homogenen Masse verbunden hat. Fondue mit dem Rechaud auf den Tisch stellen. Brotwürfel und rohe Champignons in Scheiben dazu servieren.


Kürbis-Cookies – von Angela Spieler

 

180 g Butter

180 g Zucker

1 Prise Salz

1 kleines Ei

300 g Kürbis, grob geraspelt

250 g Mehl

2 TL Backpulver

 

Zubereitung:

Butter, Zucker, Ei und Salz schaumig schlagen. Kürbis unterrühren und gut mit der Masse vermischen, anschließend das Mehl mit dem Backpulver untermischen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Teelöffel kleine Häufchen abstechen und mit etwas Abstand auf dem Backblech verteilen. Die Kürbis-Cookies bei ca. 180°C etwa 20 Minuten backen.


Champignonaufstrich

 

1 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl

1 kleine Zwiebel, in Würfel geschnitten

200 g Champignons, in Scheiben geschnitten

1 EL Dinkelmus oder Vollkornsemmelbrösel

1 TL Weißweinessig

1 EL gemischte gehackte Kräuter

1 TL Senf

Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.

Champignons dazu geben und anbraten. Das Dinkelmus, den Weißweinessig und die

Kräuter dazu geben und kurz mit anbraten. Die Masse etwas abkühlen lassen,

danach mit Senf, Salz und Pfeffer zu einer geschmeidigen Masse mixen und im

Kühlschrank aufbewahren.

 


Lindenblüten in Apfelsaft

Fruchtaufstrich von Petra Strodel

 

Ansatz:

Ca. 90 g Lindenblüten in 1 l Apfelsaft einlegen.

1-2 Tage ziehen lassen, dann den Ansatz abseihen und die Blüten ausdrücken.

 

Zubereitung:

In 1 Liter Lindenblütenansatz, 500 g Zucker, 18 g Pektin und 2 g Zitronensäure einrühren. Den Sud aufkochen, ca. 4 Minuten kochen lassen, wenn der Fruchtaufstrich geliert, in ausgespülte Gläser einfüllen. 


Wir wünschen Euch viel Spaß beim Nachbacken!

Für den Boden:

Butter und Zucker mit der Küchenmaschine glatt und nicht schaumig rühren. Dann zügig Eier und Mehl unterkneten. Dabei nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig brandig und verzieht sich beim Backen.

Für den Rhabarberbelag: 

Den Rhabarber teilweise schälen und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Dann mit dem Grieß bestreuen und auf den ausgelegten, mit Semmelbrösel bestreuten, Mürbeteigboden geben.

Für den Rahmguss:

Die Zutaten kalt und ohne kochen so glatt zusammen rühren, dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Den Guss dann über den Rharbarber geben und alles 45 bis 60 Minuten bei 190 Grad (Ober-/ Unterhitze) backen, bis der Kuchen gut durch ist. Auskühlen lassen.

Für den Baiser:

Eiweiß, Zitrone und Salz steif schlagen. Den Zucker einrieseln lassen und erneut aufschlagen.

Weiterverarbeitung:

Den erkalteten Kuchen mit dem Baiser auf der ganzen Oberfläche dünn einstreichen. Mit einem Tortenteiler 12 Stücke einteilen. Dann mit einem Spritzbeutel und einer 12er Tülle die einzelnen Stücke meringeartig mit dem Baiser bespritzen. Die so entstandene Torte für etwa 20 Minuten bei 190 Grad (Oberhitze) überbacken, bis sie leicht braune Spitzen hat.

TIPP:

Die Rharbarbertorte am Vortag backen und am zweiten Tag überbacken.