LandFrauenrezepte

Rezept des Monats Dezember 2019

"Anisbrötla" oder "Springerle" von den LandFrauen Ehingen

Zutaten:     4-5 Eier

                   500 g Puderzucker

                   1 Eßl. gereinigter und leicht gerösteter Anis

                   500 g Mehl (feines Weißmehl)

                   Holzformen/-stempel ("Model", siehe Bild)

 

 

Eier und Zucker lange und gut schlagen, bis eine luftige Creme entsteht. Anis und Mehl vorsichtig unterheben und 10 Min. ruhen lassen. Den noch leicht klebrigenTeig in vier Teile teilen und einzeln auf einer Schicht Mehl      8 -10 mm dick ausrollen. Damit sich der Teig nun wie Seide anfühlt, nochmals leicht mit Mehl bestäuben.

Jetzt das hauchdünn ausgemehlte Model gleichmäßig eindrücken, das Bild mit einem Messer ausschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Den evtl. trockener werdenden Restteig immer mit feuchten Händen weiterverarbeiten. Blech mit ausgeschnittenen Formen zum Trocknen an einen ruhigen Ort mit gleichbleibender Temperatur ohne Durchzug stellen, ca. 12-24 Stunden trocknen lassen.

 

Nach der Trockenzeit werden die "Anisbrötla" bzw "Springerle" bei ca. 150-160 °C ganz unten im Ofen ca. 12-15 Minuten lang gebacken/weiter getrocknet. Eventuell eine Holzkelle in die Backofentür klemmen, damit die restliche Feuchtigkeit entweichen kann. Nach dem Auskühlen vorsichtig vom Backpapier ablösen.

 

Tipp: Die wichtigsten Zutaten, damit die Springerle gelingen, sind  - wie bei allem im Leben - Zeit und Liebe!


Rezept des Monats November 2019

Rehkeule im Kräutermantel von den LandFrauen Calw

LandFrauen-Rezept November 2019: Rehkeule mit Kräuterkruste von den LandFrauen Calw

Zutaten

1-1,5 kg Rehkeule

200 g Steinchampions

1 großer Bund Salbei (ohne Stiel, nur Blätter)

1 Bund Thymian, gerne auch Zitronenthymian (nur Blätter)

1/2 Bund Petersilie

2 Knoblauchzehen

5 Schalotten

Meersalz, Pfeffer

2-3 Esslöffel Olivenöl

 

Zubereitung 

Champions, Salbei, Thymian, Petersilie, Knoblauch, Schalotten sehr klein hacken, mit Meersalz und Pfeffer würzen, das Olivenöl unterrühren. Die Rehkeule damit bestreichen, vorsichtig festdrücken. Auf ein Blech, in einen Bräter oder eine Auflaufform legen und im Backofen  bei 120-140 Grad ca. 1,5 bis 2 Stunden garen, dann evtl. Schnittprobe machen. Das Fleisch kann je nach Geschmack leicht rosa , wenn es länger gebraten wird auch durch sein.

 

Dazu reicht man Blattsalate und Baguette oder frisches Holzofenbrot.

 

Gutes Gelingen und guten Appetit wünscht Ihr KreislandFrauenverband Calw!


Rezept des Monats Oktober 2019

Wirsingauflauf mit Kartoffelkruste von den LandFrauen Biberach-Sigmaringen

1 Zwiebel                                          schälen und würfeln.

300g Fleischkäse oder Lyoner      ebenfalls in Würfel schneiden.

1 Eßl. Butter                                     in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln und die Wurst darin anbraten.                           

                                                           Herausnehmen und beiseite stellen.

 

1 kg Wirsing                                     waschen, putzen und in Streifen schneiden. In der Pfanne im  verbliebenen Fett

                                                           anbraten.                   

 

2 Eßl. Mehl                                       dazu geben und anschwitzen.

300ml Milch, 450ml Brühe            hinzufügen und aufkochen.

2 Eßl. mittelscharfer Senf             unterrühren, Fleischkäse und Zwiebeln ebenso unterrühren. Mit

Salz, Pfeffer, Muskat                      würzen. Alles in eine Auflaufform geben.

700g Kartoffeln                               waschen, schälen und in Scheiben auf dem Wirsing verteilen.

3 Eßl. Butter                                      schmelzen und die Kartoffeln damit beträufeln. Mit

Salz, Pfeffer, Muskat                      betreuen. Im Backofen bei 175º Grad ca. 40 Minuten backen.

 

 

Gutes Gelingen und guten Appetit wünscht Ihr KreislandFrauenverband Biberach- Sigmaringen!


Himbeer-Biskuit-Rolle

Zutaten für den Teig:

5 Eier, 1 Prise Salz, 125 g Zucker, 100 g Mehl, 25 g Speisestärke, 1 EL Vanillezucker

 

Zutaten für die Himbeersahne:

250 ml Schlagsahne (mindestens 30% Fettgehalt), 1 Päckchen Sahnesteif, 250 g Quark, 

2 EL Zitronensaft, 50g Puderzucker, 250-300 g Himbeeren

 

Zubereitung:

Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. Eier trennen, Eiweiß mit Salz steif schlagen. Die Eigelbe mit  Zucker schaumig schlagen, Mehl mit Stärke und Vanillezucker mischen und unterrühren, dann den Eischnee unterheben.

 

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verstreichen. Für 10 -12 Minuten goldbraun backen. Biskuitteig auf ein mit Zucker bestreutes Tuch oder Backpapier stürzen. Backpapier, auf dem der Teig gebacken wurde, vorsichtig ablösen. Sollte das Papier nicht abgehen, einfach zum Ablösen mit etwas Wasser von außen bestreichen. Teig mit dem Tuch/Papier zur Rolle formen und so ruhen lassen.

 

Sahne mit Sahnesteif steif schlagen. Den Quark mit 2-3 EL Sahne, Puderzucker und Zitronensaft glatt rühren. Die restliche Sahne und die Himbeeren unterheben. 

 

Biskuitboden wieder vorsichtig entrollen, Himbeer-Sahne draufstreichen, wieder einrollen. Mit der Naht nach unten auf eine Servierplatte setzen und die Biskuitrolle mit Puderzucker bestäuben.


Pizzaschnecken-Lollies

Pizzaschnecken-Lollies der LandFrauen Württemberg-Hohenzollern
Pizzaschnecken-Lollies der LandFrauen

Zutaten Teig

250 g Mehl

75 ml Milch

75 ml Wasser

1 Würfel frische Hefe

1/2 TL Salz

1/2 TL (getrockneter) Oregano

1 EL Olivenöl  

 

Für die Füllung

3 EL Tomatenmark

200 g Kochschinken

150 g Creme fraîche, nach Wunsch mit Kräutern

200 g geriebener Käse

 

Zubereitung

Für den Hefeteig Mehl sieben, eine Mulde eindrücken. Milch und Wasser zusammen erwärmen (darf nur lauwarm sein, nicht heiß!), zerbröckelte Hefe mit 1 TL Zucker in etwas von dieser Mischung auflösen. In die Mehlmulde gießen, mit etwas Mehl vom Rand verrühren und bedecken, 10 Minuten an einem warmen Ort abgedeckt gehen lassen.

 

Salz, Oregano, Öl und restliche Flüssigkeit zugeben, zu einem glatten Teig kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Wenn der Teig zu feucht ist, etwas Mehl zugeben (nicht zu viel, sonst wird er zu trocken), wenn er zu trocken ist tropfenweise Wasser zufügen.Teig 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Platz aufgehen lassen.

In Backblechgröße ausrollen, längs halbieren. Jede Teighälfte mit Tomatenmark bestreichen, nach Wunsch salzen und pfeffern, mit Schinken belegen. Danach mit Crème fraîche bestreichen und mit Käse bestreuen. Teigplatten der Länge nach aufrollen und in je ca. 12 Scheiben schneiden. Schnecken auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, nochmals 10 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad etwa 20 Minuten backen. Nach dem Auskühlen vorsichtig auf Schaschlikspieße stecken.

 

Guten Appetit!


Radieschensalat

Bild: Adobe Stock

Zutaten:

 

400 g Radieschen

150 g Käse, Emmentaler

2 Eier, hart gekocht

1 Bund Schnittlauch

1 TL Senf

4 EL Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Rapsöl

ca. 3 EL Essig, z.B. Balsamico

Rohrzucker, Menge nach Geschmack

Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

Die Radieschen in sehr dünne Scheibchen, den Emmentaler & die Eier in sehr dünne Streifchen schneiden. Aus dem Senf, Essig, Öl, Salz und Pfeffer sowie, je nach Geschmack, etwas Rohrzucker eine Marinade rühren und mit den Zutaten vermischen, Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und Salat mit den Schnittlauchröllchen bestreuen.

 

Tipp: Steinofenbrot oder Brotchips dazu servieren.

 

Guten Appetit!


Herbstlicher Kürbis-Quitten-Salat

Zutaten:

4 Handvoll Babyspinat

2 Karotten in Scheiben

1 kleiner Kürbis in Spalten

1/2 Paprikaschote in Spalten

50 g Blauschimmelkäse in Würfeln

1 kleine Quitte in Spalten

1 EL Haselnusskerne, grob gehackt

Olivenöl

1 EL Weißweinessig

1 EL Orangensaft

 

Zubereitung:

Auf ein Backblech etwas Olivenöl träufeln und die Kürbisspalten darauflegen. Bei 200 Grad 10-15 Minuten backen, bis die Spalten weich sind und außen etwas Farbe annehmen. Die Karotten etwa nach der Hälfte der Zeit auch dazulegen. Die Quitten schälen, entkernen und achteln. In einer Pfanne in etwas Oli-venöl ca. 5 Minuten braten. Die Spinatblätter mit der Paprika auf Tellern anrichten. Kürbis und Karotten auf dem Spinat verteilen. Die Quitten daraufsetzen, den Blauschimmelkäse und die Haselnüsse darüber streuen. Aus Olivenöl, Weißweinessig und Orangensaft ein Dressing rühren und über den Salat träufeln.


Holunder-Zitronen-Kuchen

Zutaten:

Teig: 250 g Mehl

250 g Zucker

250 g weiche Butter

5 Eier, 2 TL Backpulver

1 EL Zitronenschale.

Guss:

150 g Puderzucker

 EL Zitronensaft

2 EL Holunderblüten

1 EL Zitronenzesten.

 

Zubereitung:

Ofen auf 180 °C vorheizen, eine Kastenform einfetten. Butter und Zucker schaumig schlagen, Eier nach und nach unterrühren. Zitronenschale, Mehl und Backpulver unterrühren, bis der Teig glatt ist.

Bei 180° Grad 50- 60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Gut abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Jetzt den Zitronensaft und den Puderzucker verrühren. Den Guss auf dem Kuchen verteilen. Auf den noch feuchten Guss Zitronenzesten und Holunderblüten streuen.


Weihnachtsgebäck: Terrassenplätzchen und Gelee-Ringe

Teig (Achtung, 2h Kühlzeit!):

300 g Mehl

300 g gemahlene Haselnüsse

150 g Zucker

1 Vanilleschote

300 g kalte Butter

2 Eier

Johannisbeergelee

Puderzucker zum Bestäuben

 

1. Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, gemahlene Haselnüsse und Zucker in einer Schüssel mischen. Vanilleschote längs aufschlitzen, Vanillemark auskratzen und ebenfalls zur Zucker-Haselnuss-Mischung geben. Diese Mischung zum Mehl geben, Mulde in die Mitte eindrücken. Eier in die Mulde geben, kalte Butterstückchen auf dem Rand verteilen, alles mit möglichst kalten Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Teig anschließend mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

 

2. Nach der Ruhezeit den Teig ca. 0,3-0,5 cm dünn ausrollen. Für die Terrassen von einer Ausstechform (z. B. Kreise, Herzen, Sterne etc.) jeweils zwei oder drei unterschiedliche große Versionen ausstechen, für die Geleeringe jeweils Kreise und die entsprechende Anzahl Kreise mit Loch in der Mitte ausstechen. Die Plätzchen bei 200 Grad ca. 10 Minuten backen, herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

 

3. Johannisbeergelee in einem Topf unter Rühren leicht erwärmen. Für die Terrassen die jeweils oberen Formen von unten mit Gelee bestreichen und auf die nächstgrößere Form setzen, für die Ringe den unteren Kreis mit Gelee bestreichen und den Ring draufsetzen. Alles mit Puderzucker bestreuen und trocknen lassen. 


Weihnachtsgebäck: Kaffee-Plätzchen

Teig:

200 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

100 g Zucker

50 g brauner Zucker

1 EL Instant-Kaffee

125 g Kokosflocken

150 g Butter oder Margarine

1 Ei

 

Deko:

1 Eiweiß

3 EL Puderzucker

ca. 150 g Mokkabohnen

 

1. Mehl, Backpulver, Zucker, braunen Zucker, Instant-Kaffee und Kokosflocken mischen. Butter und Ei mit den trockenen Zutaten verkneten.

 

2. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Kugeln von ca. 1 cm Durchmesser formen, flach

drücken und auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Backblech setzen, mit dem Stiel eines Kochlöffels eine kleine Vertiefung eindrücken.

 

3. Plätzchen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 20 bis 25 Minuten backen. Herausnehmen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

 

4. Für die Dekoration 1 Eiweiß steif schlagen, 3 EL Puderzucker unter ständigem Rühren zugeben.

Jeweils einen kleinen Klecks Eiweißmasse auf ein Plätzchen geben und 1 Mokkabohne daraufsetzen, leicht andrücken. Eiweißmasse trocknen lassen und die Plätzchen erst dann in einer Dose lagern.

 


Weihnachtsgebäck: Aprikosenherzen

Teig: (Achtung, 1h Kühlzeit!)
250 g Mehl
150 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
150 g Butter oder Margarine

 

Füllung und Deko:
ca. 200 g Zartbitter-Kuvertüre
Walnusshälften
Aprikosenmarmelade (am besten ohne Stücke)

 

1. Mehl auf die Arbeitsfläche zu einem kleinen „Berg“ sieben, Mulde hineindrücken, Zucker, Salz und Ei in die Mulde geben. Butter in Stücken auf dem Mehlberg verteilen, alles zügig zu einem Mürbteig zusammenkneten und zu einer großen Kugel formen. Teig für ca. 1 Stunde in Frischhaltefolie eingewickelt in den Kühlschrank stellen.

 

2. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze bzw. ca. 180 Grad Umluft vorheizen. Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf bemehlter Arbeitsfläche durchkneten und ca. 0,3-0,5 cm dünn ausrollen (je nach Geschmack). Herzen ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für ca. 10-15 Minuten in den Ofen schieben. Je dünner der Teig desto kürzer die Backzeit – spätestens wenn die Plätzchen am Rand leicht braun werden, müssen sie herausgeholt werden (am besten herausnehmen, wenn die dünnsten Plätzchen am Rand braun werden und die dickeren noch hell sind). Achtung: Die Plätzchen werden gegen Ende der Garzeit sehr sehr schnell braun, immer ein Auge darauf haben!

 

3. Plätzchen herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Die Hälfte der abgekühlten Plätzchenherzen mit Kuvertüre bestreichen, direkt je eine Walnusshälfte aufsetzen, Kuvertüre hart werden lassen.

 

4. Aprikosenmarmelade in einem Topf auf niedriger Stufe kurz erwärmen, sodass sie etwas flüssig wird. Restliche Plätzchen mit der Marmelade bestreichen und sofort ein Schokoherz daraufsetzen, ganz leicht andrücken. Gefüllte Herzen fest werden lassen, anschließend in einer Dose lagern. Direkt nach dem Backen sind die Plätzchen noch knusprig, sie werden mürber je länger sie in der Dose gelagert werden.

 

Viel Spaß beim Nachbacken!


Gebrannte Mandeln

Ihr braucht dafür:

200 g Mandeln

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

100 ml Wasser

 

Wasser und Zucker in einer Pfanne zum Kochen bringen. Mandeln so lange unterrühren, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Die Mandeln werden dann weiß. Jetzt noch kurz so lange rühren, bis sie wieder glänzen (Vorsicht, manchmal können Mandeln aus der Pfanne hüpfen!). Die Mandeln auf ein mit Backpapier ausgelegten Blech geben, voneinander trennen und auskühlen lassen.


Saftiges Kartoffelbrot aus Leuters Backstube

für 1 Brot a 750 g

 

800 g gekochte Kartoffeln

150 g Weizenmehl Typ 812

75 g Dinkelmehl Typ 1050

25 g Roggenmehl Typ 1150

1/2 Würfel Hefe

1 TL Salz

Brotgewürz nach Geschmack

25 ml Buttermilch

 

Zubereitung:

Gekochte Kartoffeln schälen und fein reiben. Das Mehl in die Teigknetmaschine geben, aus etwas warmem Wasser und der Hefe einen Vorteig herstellen. Diesen etwa eine halbe Stunde ruhen lassen. Danach die restlichen Zutaten dazugeben und 12-15 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig etwa 1,5 Stunden gehen lassen. Den Teig in eine gefettete, bemehlte

Kastenform geben und nochmals 15 Minuten gehen lassen.

 

Backen bei 250°C Umluft, nach 40 Minuten den Ofen auf 180°C zurückschalten und weitere 30 Minuten backen.

 

Tipp: Sie können die Kartoffeln auch schon am Tag vorher kochen. Statt des Mehls können

Sie auch Sonnenblumenkörner auf den Boden der Form streuen.


Käsefondue vom Altschulzenhof

Für 4 Personen

1 Knoblauchzehe

300 g gereifter Albkäse

300 g Lautertaler

300 ml trockenen Weißwein

3 TL Speisestärke

60 ml Kirschwasser

500 g große Brotwürfel (Weiß-und Bauernbrot)

Wenn verfügbar frische Champignons (die Besten gibt’s bei der Pilzzucht Geiselhart)

 

Zubereitung:

Eine Steingutkasserolle gut mit der halbierten Knoblauchzehe ausreiben. Den Käse nicht zu fein raspeln. Den Wein in die Kasserolle gießen, auf den Herd stellen und erwärmen. Nach und nach Käse zugeben dabei ständig mit einem Holzlöffel in Form einer Acht rühren. Den Käse bei milder Hitze schmelzen lassen, dann zum Kochen bringen. Die Speisestärke mit dem Kirschwasser verrühren, zu der Käsemasse geben und rühren bis sich alles zu einer homogenen Masse verbunden hat. Fondue mit dem Rechaud auf den Tisch stellen. Brotwürfel und rohe Champignons in Scheiben dazu servieren.


Kürbis-Cookies von LandFrau Angela Spieler


180 g Butter

180 g Zucker

1 Prise Salz

1 kleines Ei

300 g Kürbis, grob geraspelt

250 g Mehl

2 TL Backpulver

 

Zubereitung:

Butter, Zucker, Ei und Salz schaumig schlagen. Kürbis unterrühren und gut mit der Masse vermischen, anschließend das Mehl mit dem Backpulver untermischen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Teelöffel kleine Häufchen abstechen und mit etwas Abstand auf dem Backblech verteilen. Die Kürbis-Cookies bei ca. 180°C etwa 20 Minuten backen.


Champignonaufstrich

1 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl

1 kleine Zwiebel, in Würfel geschnitten

200 g Champignons, in Scheiben geschnitten

1 EL Dinkelmus oder Vollkornsemmelbrösel

1 TL Weißweinessig

1 EL gemischte gehackte Kräuter

1 TL Senf

Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.

Champignons dazu geben und anbraten. Das Dinkelmus, den Weißweinessig und die

Kräuter dazu geben und kurz mit anbraten. Die Masse etwas abkühlen lassen,

danach mit Senf, Salz und Pfeffer zu einer geschmeidigen Masse mixen und im

Kühlschrank aufbewahren.

 


Lindenblüten in Apfelsaft - Fruchtaufstrich

 

Ansatz:

Ca. 90 g Lindenblüten in 1 l Apfelsaft einlegen.

1-2 Tage ziehen lassen, dann den Ansatz abseihen und die Blüten ausdrücken.

 

Zubereitung:

In 1 Liter Lindenblütenansatz, 500 g Zucker, 18 g Pektin und 2 g Zitronensäure einrühren. Den Sud aufkochen, ca. 4 Minuten kochen lassen, wenn der Fruchtaufstrich geliert, in ausgespülte Gläser einfüllen. 


Rhabarberkuchen

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Nachbacken!

Für den Boden:

Butter und Zucker mit der Küchenmaschine glatt und nicht schaumig rühren. Dann zügig Eier und Mehl unterkneten. Dabei nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig brandig und verzieht sich beim Backen.

Für den Rhabarberbelag: 

Den Rhabarber teilweise schälen und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Dann mit dem Grieß bestreuen und auf den ausgelegten, mit Semmelbrösel bestreuten, Mürbeteigboden geben.

Für den Rahmguss:

Die Zutaten kalt und ohne kochen so glatt zusammen rühren, dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Den Guss dann über den Rharbarber geben und alles 45 bis 60 Minuten bei 190 Grad (Ober-/ Unterhitze) backen, bis der Kuchen gut durch ist. Auskühlen lassen.

Für den Baiser:

Eiweiß, Zitrone und Salz steif schlagen. Den Zucker einrieseln lassen und erneut aufschlagen.

Weiterverarbeitung:

Den erkalteten Kuchen mit dem Baiser auf der ganzen Oberfläche dünn einstreichen. Mit einem Tortenteiler 12 Stücke einteilen. Dann mit einem Spritzbeutel und einer 12er Tülle die einzelnen Stücke meringeartig mit dem Baiser bespritzen. Die so entstandene Torte für etwa 20 Minuten bei 190 Grad (Oberhitze) überbacken, bis sie leicht braune Spitzen hat.

TIPP:

Die Rharbarbertorte am Vortag backen und am zweiten Tag überbacken.